Australiens
Entstehungsgeschichte
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Australien
ist ein Kontinent, der vom Präkambrium bis in unsere heutige Zeit
hinein sich in seinem äußeren Erscheinungsbild stetig verändert
hat.
Er
ist, wie alle anderen Kontinente auch, im Laufe der Erdgeschichte erst
gewachsen und hat immer wieder neue Positionen auf der Erdkugel eingenommen.
Im
Präkambrium umfaßte Australien vielleicht gerade mal die Hälfte
seiner heutigen Größe und lag in Nähe des Äquators,
um den zur damaligen Zeit vermutlich auch alle übrigen vorhandenen
Kontinentalmassen angeordnet waren.
Einige
Millionen Jahre später, im Mesozoikum, war der Kontinent im Zuge plattentektonischer
und gebirgsbildender Prozesse um ein ansehnliches Stück angewachsen
und war unmittelbarer Nachbar der Antarktis in Nähe des Südpols
geworden.
Es
gab auch Zeiten, da verkleinerte sich Australien, wie z.B. am Ende des
Mesozoikums, als sich Neuseeland von Australien löste. .....
Trockener,
heißer Kontinent
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Nach
der Antarktis ist Australien der trockenste Kontinent, was mit seiner ungünstigen
geographischen Lage zusammenhängt. Fast in seiner Gesamtheit liegt
Australien innerhalb des subtropischen Hochdruckgürtels. Auf die Nordhalbkugel
projiziert, würde der weitaus größte Teil Australiens mit
der Sahara zusammenfallen. Der tropische Norden Australiens entspricht
nach der Breitenlage der Sahelzone in Afrika und das relativ feuchte und
kühle Tasmanien Zentralitalien. ....
Die
Sonderstellung der australischen Vegetation
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Die
australische Vegetation konnte sich nach der Loslösung Australiens
vom einstigen Südkontinent Gondwana vollständig eigenständig
entwickeln. Solche Pflanzengemeinschaften, die in einem natürlich
abgegrenzten Gebiet wie einer Insel oder eines isolierten Kontinents vorkommen,
werden auch als Endemiten bezeichnet.
In
Anbetracht der klimatischen Verhältnisse ist in Australien die Vegetation
im Vergleich zu anderen Trockenräumen der Erde, wie in Afrika oder
Südamerika, viel dichter. Die endemisch bedingte Vegetation nimmt
eine Sonderstellung ein. Sie ist anscheinend sehr gut an das Klima angepaßt.
Neben der Trockenheit scheint selbst der Frost, der im Mittel an 16 Tagen
im Jahr in Alice Springs auftritt, der Vegetation nichts anhaben zu wollen.
Die
gute Anpassung der endemischen Arten macht es schwierig, die Vegetation
Australiens auf einer Weltkarte einzuordnen. Nach den Klimadaten müßte
man Zentralaustralien als Wüstengebiet bezeichnen, nach der Anordnung
der Vegetation jedoch als Steppengebiet. ....
Landwirtschaftliche
Nutzung und ihre ökologischen Folgen
Bewässerungswirtschaft
und Bodenversalzung
Spuren
der Eiszeiten in Australien
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Die
permische Vereisung war nicht die erste Vereisung Australiens. Auch im
Präkambrium vereiste Australien vermutlich mehrmals, jedoch hinterließ
die permische Eiszeit die deutlichsten Spuren. In Form mächtiger Tillite
(fossiles Grundmoränenmaterial) ist diese Vergletscherung nachweisbar.
Moränenschutt
als Überbleibsel der permokarbonischen Vereisung findet man beispielsweise
in den Tälern der Mt. Lofty Range, nördlich von Adelaide. Weitere
Glazialspuren sind die bei Victor Harbour auftretenden Rundhöcker,
durch das Gletschereis zugeschliffene Gesteinskörper mit einer flachen,
dem einstigen Gletscherstrom zugewandten Luvseite und einer steilen, dem
Gletscherstrom abgewandten Leeseite.
Der
Eisrand lag damals westlich des heutigen Hochlands und südlich einer
Linie, die im Westen bis zu den Kimberleys und im Osten bis zum südlichen
Wendekreis (Höhe Rockhampton) reichte. ....
Reste
alter Landoberflächen
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Wave Rock
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Ayers Rock
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Olga-Berge
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Mt. Conner u. a.
Erosionsformen
des Meeres
Great
Barrier Reef